Raue Sitten in lettischer Schule: Lehrer biss Schüler in Landeskunde-Stunde ins Genick
- Grund unklar. Pädagoge kündigte bereits freiwillig
Ein ungewöhnlicher Zwischenfall in einer Schule der lettischen Landgemeinde Allazi beschäftigt derzeit die Schulbehörden in Lettland. In der etwa 30 Kilometer östlich von Riga gelegenen Ortschaft soll nämlich Anfang November ein Unterstufenlehrer den Schüler einer Klasse der siebten Schulstufe während einer Landeskunde-Stunde in den Nacken gebissen haben.
Das staatliche Schulinspektorat in Riga bestätigte zu Wochenbeginn, in der Angelegenheit zu ermitteln. Der Lehrer kündigte im Anschluss an den Vorfall von sich aus. Das Inspektorat kritisierte die Schulleitung wegen mangelnder Konsequenzen und kündigte an, in Hinkunft die fragliche Schule weiterhin unter die Lupe nehmen zu wollen. Unklar ist, was den Pädagogen zu seiner fragwürdigen Erziehungsmaßnahme verleitet haben könnte.
(apa)
