Wechsel an der Spitze der steirischen Freiheitlichen: Kurzmann folgt auf Schöggl!
- Grazer Obmann ist einziger Kandidat für Parteitag
·Bei der FPÖ müssen 29 Mitarbeiter gehen!
Obmann Schöggl bleibt in der erschlankten FPÖ
·Nach Wahl-Debakel: Schöggl bleibt FP-Chef
Einhelliges Vertrauen der steirischen Freiheitlichen
·Wiedervereinigung FPÖ/BZÖ kein Thema
Breite Ablehnung aus den Ländern und vom Bund
·Steiermark: FPÖ und BZÖ sind gescheitert!
1. Wiedervereinigungs-Rufe aus den Ländern
·Meinungsforscher: Rückenwind für die SP!
Gegenwind für VP, kaum Chancen für das BZÖ
·Steiermark-Wahl: VP
mit totaler Schlappe
SPÖ klarer Sieger bei Landtagswahl - KPÖ 3.
·Alle Reaktionen auf das Wahlergebnis
Klasnic tritt zurück: "Der Wähler hat immer recht!
·Alle Ergebnisse der Steiermark-Wahl!
NACHSCHAUEN: So hat Ihre Gemeinde gewählt
·Steiermark-Wahl: Klarer Sieg für SPÖ!
Meinung posten: Ergebnis
mit Auswirkung auf Bund?
Der steirische FPÖ-Landeschef Leopold Schöggl (54) räumt den Sessel: Bei einer Vorstandssitzung am Freitagabend wurde der Wechsel fixiert, der sich bereits nach der Landtagswahl vom 2. Oktober - die FPÖ hatte knapp den Wiedereinzug ins Landesparlament verpasst - abgezeichnet hatte. Als Nachfolger wurde der Grazer FP-Obmann Gerhard Kurzmann designiert.
Kurzmann wurde als einziger Kandidat genannt und wird sich Ende Jänner bzw. Anfang Februar 2006 bei einem a.o. Landesparteitag der Wahl stellen, wie er gegenüber der APA bestätigte. Außerdem wurde er auch zum Spitzenkandidaten der steirischen Freiheitlichen für die Nationalratswahl vorgeschlagen. Leopold Schöggl, der 2000 die Partei von Michael Schmid übernommen hatte und dem Kabinett Waltraud Klasnic II als Zweiter Landeshauptmannstellvertreter und Infrastrukturreferent angehört hatte, begründete seien Rückzug mit seiner geplanten "beruflichen Neuorientierung".
Gerhard Kurzmann ist am 30.10.1953 in Graz geboren, begann seine politische Karriere 1993 bis 1998 im Gemeinderat der steirischen Landeshauptstadt und war 1998 bis 2002 Abgeordneter zum Nationalrat. Seit April 2003 ist er Stadtparteiobmann der FPÖ Graz. Im Zuge der BZÖ-Abspaltung war der dem nationalen Flügel zugerechnete Kurzmann "Fels in der Brandung". Im Landtagswahlkampf fiel er mit seinen Grazer Freiheitlichen durch eine ausländerfeindliche Linie auf.
(apa/red)
