Jetzt hat auch Oberösterreich sein BZÖ: Ursula Haubner zur Bündnisobfrau gewählt
- Einstimmige Wahl der 118 Mitglieder in Linz
·Gastingers Ultimatum
an BZÖ-Chef Haider
NEWS: Justizministerin könnte bald aufgeben
·"Chef in schwierigen Zeiten an das Ruder"
1 Gegenstimme: Haider neuer BZ-Chef in Kärnten
Das BZÖ in Oberösterreich hat Samstagabend in Hörsching seinen Gründungskonvent abgehalten. Als Bündnisobfrau wurde in offener Wahl die einzige Kandidatin, Sozialministerin und BZÖ- Bundes-Vizechefin Haubner, von den 118 stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig gewählt.
Zu dem von BZÖ-Sprecher Uwe Scheuch moderierten Gründungskonvent im Flughafenrestaurant am Linzer blue danube airport kamen zahlreiche hochrangige BZÖ-Vertreter, unter ihnen Staatssekretär Dolinschek, der Klubobmann im Nationalrat Scheibner und der steirische BZÖ-Obmann Grosz. Der angekündigte Bündnisobmann Haider blieb bei der Anfahrt im Schneechaos in Kärnten stecken und übermittelte per Mobiltelefon in den Saal die besten Wünsche für die Zukunft. Als Ziel gab er eine Stärke des BZÖ vor, dass es nach der nächsten Nationalratswahl wieder mitbestimmen könne.
Haubner betonte erneut, für die nunmehrige Gründung des BZÖ in Oberösterreich sei der richtige Zeitpunkt gewählt worden, weil sich die Landes-FPÖ klar in Richtung Bundespartei und Totalopposition positioniert habe. Die schwarz-grüne Koalition in Oberösterreich erhöhe "hemmungslos" die Spitalbeiträge, baue ein Musiktheater gegen den Entscheid einer Volksbefragung und betreibe eine Umweltpolitik, die lediglich von den Leistungen der Vorgänger im Amt des Umweltandesrates - zu denen sie auch zählt - lebe. Die SPÖ liege nur in Machtkämpfen mit der ÖVP und die FPÖ sei mit Statuten und Ausschlüssen beschäftigt statt mit der Arbeit für das Land.
(apa/red)
