NEWS: Liste Hirschmann nach verlorener Steiermark-Wahl auf Suche nach Spendern
- Niemand fühlt sich für 300.000 Schulden zuständig
In der Endphase des steirischen Wahlkampfes investierte die "Liste LH" - Spitzenkandidat: der ÖVP-Rebell Gerhard Hirschmann - erstaunlich viel Geld in politische Werbung - vor allem in Inserate in der "Kleinen Zeitung". Jetzt geht's darum, wer die aufgelaufenen Schulden für einen schief gelaufenen Wahlkampf - Hirschmann zog mit keinem einzigen Mandat in den steirischen Landtag ein - zu zahlen hat. Wie von Insidern vergangene Woche am Rande einer Fachverbandstagung in Graz launig ausgeplaudert wurde, fühle sich für rund 300.000 Euro "LH"-Schulden vorerst niemand zuständig.
Formell ist die "Liste Hirschmann" ein Verein, dessen Mitglieder auch für anstehende Verbindlichkeiten haften. Informell aber habe Gerhard Hirschmann selbst - und ohne Wissen der Vereinsmitglieder - massenweise Inseratenaufträge vergeben. Hirschmann selbst gehört aber dem Verein nicht als haftendes Mitglied an. Die besagten Insider suchen nun freiwillige Spender zur Abdeckung der "LH"-Schulden. Wie wär's mit der bekannt spendenfreudigen ÖVP?
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