Westenthaler will nun Stronach-Partei: Die neuesten Comeback-Gelüste des Ex-Blauen!
- NEWS: Ex-SP-Innenminister Schlögl zeigt Interesse
- Riess-Passer und Grasser haben definitiv abgesagt
Umfrage: Hätte die Westenthaler-Partei eine Chance?
Der Mann scheint wirklich auf Polit-Entzug und dabei von allerschwersten Rückfällen bedroht zu sein. Zunächst überlegte Ex-FP-Klubchef Peter Westenthaler monatelang, ob er für Jörg Haiders BZÖ in Wien kandidieren sollte, dann brachte er sich als neuer Vizekanzler der Orangen ins Spiel, um dann öffentlich zu erklären, dass die Rahmenbedingungen derzeit nicht passen würden, und nun will er laut Vertrauten des derzeitigen Magna-Managers seinen Chef Frank Stronach zur Finanzierung einer ganz neuen Partei überreden.
Ganz neu ist freilich auch dieser Plan nicht. Bereits vor über einem Jahr wollte Westenthaler Finanzminister Karl-Heinz Grasser zu einer Kandidatur für eine neue Bewegung überreden, dazu noch Ex-FP-Chefin Susanne Riess-Passer. Riess-Passer hatte ihm schon damals abgesagt. Grasser hat erst dieser Tage endgültig abgewinkt. Denn nach der mehr als glücklosen Gründung des BZÖ präferiert der Finanzminister ein sicheres Ticket in Wolfgang Schüssels ÖVP.
Westenthaler will aber dennoch nicht aufgeben und nun bei Ex-SP-Innenminister Karl Schlögl, dem selbst Polit- Comeback-Gelüste nachgesagt werden, anklopfen. Sein potenzieller Financier, Frank Stronach, hatte bis vor geraumer Zeit tatsächlich Interesse an einer sozioökonomischen Partei gezeigt. Doch Westenthalers Pläne dürften den Austro- Kanadier, der beim Fußballverein Austria Wien spätestens Ende Juli 2007 aussteigen will und auch schwer wiegende Probleme mit der Pferderennbahn in Ebreichsdorf hat, nicht wirklich überzeugt haben. Aus Magna-Kreisen hört man vielmehr, dass Frank dafür keinen Cent freimachen wird. Aber Westenthaler bleibt ja notfalls immer noch das BZÖ seines einstigen Heros Jörg Haider.
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