Mittwoch, 23. November 2005

Südautobahn nach Serienunfall gesperrt: Sattelschlepper gekippt, 4 Schwerverletzte

  • Spiegelglatte Fahrbahn führte zum Horror-Crash
  • Einige Autofahrer missachteten die Polizeisperre

Nach einem dramatischen Serienunfall auf der Südautobahn (A2) bei Velden am Wörther See ist die Autobahn nach wie vor gesperrt. Ein Sattelschlepper war in einen quer stehenden Kleinbus gekracht, in die Kollision waren auch mehrere Pkw verwickelt. Bei dem Unfall wurden mindestens vier Menschen schwer verletzt.

Ein rumänischer Kleinbus war auf der Höhe von Velden auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Der Lenker konnte zwar einen Unfall verhindern, sein Fahrzeug kam jedoch quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand. Einige nachkommende Autolenker konnten rechtzeitig stehen bleiben. Ein Sattelschlepper schaffte es jedoch nicht mehr, der Lastwagen krachte gegen die stehenden Autos und kippte um.

Einige Autofahrer missachteten die von der Polizei verfügte Sperre. Nach Angaben des ÖAMTC kam es zu dramatischen Szenen am Unfallort. Genaueres war vorerst aber nicht bekannt. Die A2 ist zwischen dem Knoten Villach und der Abfahrt Velden-West gesperrt, laut Polizei gestalteten sich die Bergungsarbeiten extrem aufwändig. Mit einer Freigabe der Südautobahn wurde für den späten Vormittag gerechnet.

A2-Auffahrt Vösendorf gesperrt
Nach einem Lkw-Unfall beim Knoten Vösendorf (Bezirk Mödling) ist die Auffahrtsrampe von der Südautobahn (A2) Fahrtrichtung Wien auf die Außenringautobahn (A21) bis zum Nachmittag gesperrt. In der Rechtskurve war ein 38 Tonnen schwerer Sattelschlepper umgestürzt, dabei hat der Lkw-Lenker Verletzungen unbestimmten Grades erlitten. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

In Folge des Unfalls bildete sich starke Rauchentwicklung, diese resultierte jedoch nur aus herauslaufendem Öl des Auspuffes. Bis zuletzt waren die Bergungsarbeiten des mit Kunststoff beladenen Fahrzeuges in vollem Gange. Informationen der Stadtgemeinde Mödling zufolge war ein genaues Ende der Sperre der Autobahn vorerst nicht absehbar.

Kärntner in Bach gestürzt - tot
Ein 57 Jahre alter Kärntner in den frühen Morgenstunden bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Mann war in Hüttenberg im Bezirk St. Veit mit seinem Auto von der Straße abgekommen und in einen Bach gestürzt.

Der 57-Jährige aus Eberstein (Bezirk St. Veit) kam aus unbekannter Ursache auf der Görtschitztal-Bundesstraße ins Schleudern. Das Auto krachte gegen eine Betonleitschiene, durchschlug das Geländer einer Brücke und stürzte fünf Meter in den Görtschitzbach. Der Pkw schlug auf dem Dach auf. Der Lenker erlitt eine Schädelzertrümmerung, nach Angaben des Arztes war er auf der Stelle tot. (apa/red)

23.11.2005 09:06