Donnerstag, 17. November 2005

Preiswerter Skispaß in kleineren Regionen: 50 Skigebiete Österreichs im Preisvergleich

  • Zielgerichtete Auswahl des Skigebiets empfohlen
  • Große Unterschiede bei Skipässen und Tageskarten

Der Skiurlaub wird - vor allem für Familien - angesichts der hohen Preise für Liftkarten, Ausrüstung und Quartier zunehmend zu einem kostspieligen Luxus. Preiswerte kleine Skigebiete, die mitunter auch spezielle Ermäßigungen für Kinder und Familien bieten, gibt es aber in jedem Wintersport-Bundesland. Das zeigt ein Preisvergleich des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) unter 50 Skigebieten in Österreich.

Mit einer zielgerichteten Auswahl des Skigebiets kann man das Familienbudget für einen Skiurlaub spürbar entlasten, meint der VKI. In kleineren Skigebieten sind die Karten oft erheblich billiger, große Skigebiete mit hundert und mehr Pistenkilometern und ein für mehrere Skigebiete gültiger Skipass sind hingegen kostspielig. Der Unterschied zwischen dem billigsten und teuersten 6-Tages-Skipass beträgt laut VKI in Oberösterreich 30 Euro, in Tirol knapp 100 Euro. Auch bei Tageskarten sind die Unterschiede enorm.

Preise mit zunehmenden Pistenkilometern steigend
Wer preiswert über die Piste flitzen will, ist mit einem kleinen, eigenständigen Skigebiet meist am besten dran, meint der VKI. Von den Gebieten mit 20 bis 30 Pistenkilometern haben die Forsteralm in Niederösterreich, Gaberl und Hohentauern in der Steiermark sowie der Zahme Kaiser in Tirol die besten Preise. Erwachsene können hier um 80 bis 100 Euro 6 Tage lang Ski fahren. Zu den günstigeren Skigebieten mit mehr als 100 Pistenkilometern zählen Serfaus-Fiss-Ladis. Bei den Skipässen, die für mehrere Skigebiete gelten, - wie beispielsweise im Skiverbund Amade - gibt der VKI zu bedenken, dass man innerhalb einer Woche das gesamte Gebiet oft kaum ausfahren kann.

Hürden bei Familienermäßigung
Familienermäßigungen gibt es nicht in allen Skigebieten, manche Vergünstigungen greifen zudem nur bei bestimmten Familienkonstellationen, geht aus dem Preisvergleich des VKI weiter hervor. Um Familienermäßigungen zu erhalten, müssen die Liftkarten für die ganze Familie meist auf einmal gekauft und die Zusammengehörigkeit via Ausweis nachgewiesen werden. (APA/red)

17.11.2005 13:52