Scharfe Pfefferoni-Soße aus US-Gefängnis: Geschäftstüchtige Häfnbrüder nützen Web
- "Jailhouse Fire hot sauce" wird im Knast produziert
- Versand über Internet, Einnahmen für die Kantine
Schon ein Jahr lang bauten die Häftlinge des Bezirksgerichts Brandon in Florida Pfefferschoten an, bis einem von ihnen eine gute Idee kam: Warum nicht eine Soße mit der scharfen Zutat herstellen und aus dem Gefängnis heraus verkaufen? Die Gefängnisleitung war sofort Feuer und Flamme, und nach zwei Jahren Feinabstimmung des Rezeptes soll sie jetzt übers Internet verkauft werden: die "Jailhouse Fire hot sauce".
"Mein erster Gedanke war: 'Warum nicht'", erinnert sich Allen Boatman, der das Gartenprogramm des Gefängnisses leitet. "Wir hatten die Schoten, die natürliche Folge ist die Soße." Die Jailhouse Fire hot sauce wird beschrieben als eine Mischung aus einer karibischen Pfeffersoße und einer Senfsoße. Die erste Fuhre, 92 Flaschen mit je 142 Gramm Inhalt, gehen für 3,25 Dollar (2,78 Euro) in den Handel. Die Einnahmen fließen zurück in die Gefängniskantine und die Gartenprojekte.
Die Insassen des Brandoner Gefängnisses schwören indes auf ihre eigene Mischung von Jailhouse Fire, die wesentlich schärfer ist als die Verkaufsversion. "Es ist ein Macho-Ding", sagt Boatman. "Es geht darum, wer die schärfste Soße runter kriegt." (APA)
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