NEWS-Interview: Motorradschmiede KTM wird zukünftig auch Sportautos bauen
- KTM-Boss Pierer kündigt Einstieg in Auto-Geschäft an
- Erste Designstudien bereits im kommenden Jahr
KTM-Chef Stefan Pierer kündigt in der aktuellen Ausgabe des Magazins NEWS die Konstruktion und den Bau eines Autos "Made in Oberösterreich" an. Der Erfolgslauf der Motorradschmiede aus dem oberösterreichischen Mattighofen im Motorradbereich beflügelt Pierer zukünftig auch ins Auto-Geschäft einzusteigen. "Aus KTM möchte ich noch viel machen", zeigt sich der Motorrad-Unternehmer Pierer innovationsfreudig.
Als ersten Schritt wird KTM jedenfalls gemeinsam mit dem amerikanischen 25-Prozent-Miteigentümer Polaris neben Straßen- und Offroad-Motorrädern auch eine neue Quads-Generation (Motorräder mit vier Rädern) entwickeln. Die Motoren für die ersten vierrädrigen Fahrzeuge aus dem Hause KTM gibt es bereits und schon 2006 werden die ersten Quads auf den Markt kommen.
Damit ebnet Pierer auch den Weg für einen Autstro-Porsche aus dem Innviertel. Für Pierer ist der Einstieg ins Auto-Business auch die logische Konsequenz des erfolgreichen Motorrad-Business: "Wir machen jetzt den ersten Schritt in Richtung vier Räder und bauen dann Sportautos." Als Vorbild für den neuen Sportwagen von KTM nennt er den britischen Edel-Roadster Lotus Super Seven. Designstudien dazu wird es bereits 2006 geben - und die ersten KTM-Autos sollen schon in einigen Jahren im Stammwerk Mattighofen vom Band rollen.
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