FORMAT berichtet: Die ÖGB-Bilanz weist für das Jahr 2004 einen Rekordverlust aus!
- Dramatische Entwicklung bei den Personalkosten
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) baute im Vorjahr den größten operativen Verlust in seiner Vereinsgeschichte. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.
Das Minus liegt laut dem FORMAT exklusiv vorliegenden "Jahresabschluss des ÖGB" für das Jahr 2004 bei 43,3 Millionen Euro - in alter Währung: 596 Millionen Schilling. Die Ursachen dafür sind rückläufige Mitgliederzahlen und explodierende Personalkosten.
Der FORMAT ebenfalls vorliegende und von Ex-SPÖ-Sozialministerin Eleonore Hostasch verfasste "Bericht der Zentralen Kontrollkommission" (ZKK) - der obersten ÖGB-Prüfbehörde - bringt die Dramatik auf den Punkt: "Der Jahresabschluss 2004 ist Anlass zur Besorgnis, da ein positiver Abschluß nur durch die Kapitalerträge erreicht werden konnte." Die zur Gänze im Besitz des ÖGB befindliche Gewerkschaftsbank Bawag-PSK rettete ihren Alleineigentümer mit einer Sonderdividende von 70 Millionen Euro vor einem finanziellen Debakel, so dass das ÖGB-Bilanzergebnis 2004 unter dem Strich ein Plus von 30.833 Euro ausweist.
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