32-jährige Durststrecke hat ein Ende:
"Aussies" erstmals seit 1974 wieder bei WM
- Australien setze sich in Elferkrimi vs. Uruguay durch
- 4:2 im Penalty-Schießen nach 1:0 in Verlängerung
·Schweizer erstmals seit 1994 bei einer WM
Quali dank Auswärtstore. Tumult bei Spiel in Türkei
·Trinidad & Tobago erstmals bei einer WM
Premier ruft Donnerstag zu einem Feiertag aus
·Spanien, Tschechien als Letzte qualifiziert
Slowakei: 1:1 der Iberer genügt, Tschechen 1:0
·WM 2006: Diese 32 Nationen sind dabei!
Trinidad, Togo, Schweiz, Australien - wir nicht!
·DISKUSSION: Wer ist Ihr WM-Favorit?
Was schafft Deutschland? Holt Brasilien den Titel?
·Der große Rückblick
auf die WM-Quali 2006
Alle Spiele, Ergebnisse
& qualifizierten Nationen
Australien hat sich als insgesamt 28. Land für die Fußball-WM-Endrunde 2006 qualifiziert. Die "Socceroos" gewannen am Mittwoch in Sydney das Barrage-Rückspiel gegen Uruguay nach Verlängerung 1:0 (1:0,1:0) und das damit erforderliche Elferschießen 4:2. Damit lösten sie nach der 0:1-Niederlage vor vier Tagen in Montevideo zum zweiten Mal nach 1974 die Fahrkarte. Übrigens hatte auch damals die Endstation Sehnsucht Deutschland geheißen.
Vor 82.698 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Stadion egalisierte Marco Bresciano, ein Mittelfeldspieler von Austrias UEFA-Cup-Bezwinger 2004/05 AC Parma, in der 34. Minute das Resultat vom Hinspiel. Und da in der regulären Spielzeit trotz einiger Chancen auf beiden Seiten kein weiterer Treffer fiel, ging es in die letztlich torlose Verlängerung. Die Partie hatte keine fußballerischen Leckerbissen, dafür aber eine Portion Härte und Spannung bis zum Schluss zu bieten.
Den Anfang vom Ende der Urus, des zweifachen Weltmeisters (1930 und 1950), leitete ausgerechnet der Goldtorschütze vom Hinspiel, Dario Rodriguez, ein. Der Schalke-Legionär scheiterte im ersten Penalty-Durchgang an Mark Schwarzer. Nachdem der Australia-Keeper auch den Strafstoß von Zarayeta gehalten hatte, verwandelte der erst in der 95. Minute eingewechselte John Aloisi, der jüngere Bruder des früheren GAK-Legionärs Ross, zum entscheidenden 4:2.
Der Stürmer versetzte den Fünften Kontinent, der zuletzt vier Mal in der Barrage (1985/an Schottland, 1993/Argentinien, 1997/Iran und 2001/Uruguay) gescheitert war, in ein Tollhaus. Für den Niederländer Guus Hiddink ist es ein weiterer Höhepunkt seiner Teamchef-Karriere. 1998 mit seinen Landsleuten und zuletzt 2002 mit Südkorea war er jeweils WM-Semifinalist gewesen. Die Südamerikaner, Fünfter der Südamerika-Zone, müssen sich auf ihre elfte WM-Teilnahme zumindest vier Jahre gedulden. Diesmal hatten die "Urus" nur bei den Gelben Karten mit 5:4 die Nase vorn.
(apa)
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