Todesangst in 244 Meter Höhe in Las Vegas:
Schiffschaukel mit Touristen blieb stecken
- Japanische Reisegruppe saß über eine Stunde fest
Todesangst in 244 Metern Höhe: Eine japanische Reisegruppe saß in Las Vegas (Nevada) mehr als eine Stunde in einer Luftschaukel fest. Nach einem Stromausfall sei die Schaukel, die rund acht Meter über den Rand der Aussichtsplattform des "Stratosphere Tower" hinausgeschossen wird, stecken geblieben. Das berichtete die Tageszeitung "Las Vegas-Review Journal" am Mittwoch. Die Insassen der Luftschaukel hätten damit nur noch den Abgrund vor Augen gehabt. Die Japaner seien nach ihrer Rettung in ein Krankenhaus gebracht worden.
Ein Fahrzeug hatte ein Transformatorenhäuschen gerammt und damit die gesamte Umgebung der 2003 eingeweihten Touristenattraktion lahm gelegt. Ein Notfallaggregat sei nicht angesprungen. Bereits im April war es zu einem ähnlichen Zwischenfall gekommen. Der "Stratosphere Tower" ist rund 350 Meter hoch und damit das höchste frei stehende Gebäude westlich des Mississippi.
(apa)
