Sessellift-Unfall in Tirol: 150 Menschen mit Hubschrauber geborgen, ein Verletzter
- Zwei Gondeln bei einer Stütze ineinander geschoben
- Menschen warteten bei minus drei Grad auf Rettung
Bei einem Zwischenfall auf der Rotadlbahn am Stubaier Gletscher in Tirol ist ein Urlauber aus Deutschland am Donnerstagvormittag verletzt worden. Rund 150 Insassen der Vierersesselbahn konnten rasch geborgen werden, teilten die Liftbetreiber auf Anfrage der APA mit.
Der Zwischenfall hatte sich bei einer Stütze der Bahn ereignet. Dabei war ein Sessel auf einen nachfolgenden gerutscht. Der Lift hatte zunächst angehalten werden müssen. Zur Bergung der Insassen waren drei Hubschrauber angefordert worden. Die Bahn habe dann aber rückwärts leer gefahren werden können, hieß es.
Die Rotadlbahn führt von 2.600 Meter auf rund 3.000 Meter. Derzeit sind am Stubaier Gletscher 14 von 22 Anlagen in Betrieb. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden eigenen Angaben zufolge in "Österreichs größtem Gletscherskigebiet" etwa 1,1 Millionen Menschen befördert.
(apa/red)
