Harte Strafen für dreiste Phisher: Gericht verurteilt Webkriminellen zu 4 Jahren Haft
- Diebe ergaunerten fast 300.000 Euro von eBay-Usern
- Mehr als 160 Kunden des Auktionshauses bestohlen

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Bedrohung mit Mausklick nimmt weltweit ständig zu
Ein britisches Gericht hat einen Phishing-Betrüger zu vier Jahren Haft verurteilt. Fünf Mittäter wurden zu Strafen von sechs Monaten bis zwei Jahren verurteilt. Über eine gefälschte Web-Site gelangte die Gruppe an die Bankdaten von mehr als 160 eBay-Kunden und betrog diese nach Angaben der Staatsanwaltschaft um fast 200.000 Pfund (295.617 Euro). In E-Mails gaben sie sich als eBay-Mitarbeiter aus, die Bankdaten erfragen wollten.
Richter Phillip Sycamore sprach bei der Urteilsverkündung von einem "koordinierten und ausgeklügelten Betrug". Beim Phishing (das Kunstwort steht für "Password-Fishing") werden Internet-Nutzer auf Web-Sites gelockt, die die Internet-Präsenz von Banken oder Online-Shops nachahmen. Wie andere Anbieter bietet eBay seinen Kunden neben Empfehlungen auch eine Software-Hilfe, wie sie sich davor schützen können. Meist erkennt man den Betrugsversuch schon bei der Überprüfung der tatsächlichen Adresse, die angezeigt wird, wenn man die Maus über den Link führt, der zu der betrügerischen Web-Site führt. (apa/red)
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