Streit ums Dienstrecht: ÖBB-Boss Huber
bietet Gewerkschaft einen Friedensplan an
- NEWS: "Wir entwickeln Golden-Handshake-Modelle"
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In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS geht ÖBB-Boss Martin Huber in die Offensive und bietet der Gewerkschaft einen Friedensplan an: "Wir entwickeln Golden-Handshake-Modelle für Mitarbeiter, die bereit sind, das Unternehmen freiwillig zu verlassen. Es wird auch eine Arbeitsstiftung geben. Dabei werden Mitarbeiter die gehen wollen, bis zu drei Jahre auf Kosten der ÖBB mit dem AMS umgeschult und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt."
Huber stellt klar, dass er "alles unternehmen" werde, um einen Streik zu verhindern. Auch wenn "in der aufgeschaukelten Situation" nicht immer "die richtigen Worte" gewählt worden seien. Es sei jedenfalls für den ÖBB-Konzern wichtig, "mehr Flexibilität im Personalmanagement zu haben, um die Ziele der Strategie 2010 erreichen zu können." Personalabbau sei "jedoch kein Selbstzweck, erklärt der ÖBB-Chef. "Ich bin nicht da, nur um Tausende Leute zu entlassen. Die ewigen Zahlenspiele sind entwürdigend für unsere Mitarbeiter".
Sollten die umstrittenen Frühpensionierungen von der Regierung abgeschafft werden, will Huber einen Ersatz für diese Regelung: "Dann muss es andere Wege geben, wie wir unsere Arbeiten, wie vom Eigentümer beauftragt, umsetzen können. "Worum es uns primär geht", so Huber, "ist die Frage, wie wir den richtigen Mitarbeiter am richtigen Platz einsetzen können und was wir mit Mitarbeitern machen können, für die es keine Verwendung mehr gibt bzw. die nicht geeignet sind, einen Job zu machen. Dafür brauchen wir Instrumente, die eine leichtere Versetzung ermöglichen."
Noch mehr Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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