Um 80 Cent: Ölpreis wegen zunehmender Lagerbestände in den USA gesunken
- Auch milde Temperaturen drücken Preis nach unten
Eine überraschend starke Zunahme der US-Rohölvorräte in der abgelaufenen Woche hat den US-Ölpreis am Mittwoch stark unter Druck gesetzt. Ein Fass (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI notierte zwischenzeitlich mit 58,90 Dollar (50,2 Euro), um 0,80 Dollar weniger als bei Handelsschluss am Vorabend.
Die Ölbestände in den USA seien um 4,5 Mio. auf 323,6 Mio. Fass geklettert, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten zuvor bei den Rohöl-Lagerbeständen einen Zuwachs von nur 1,6 Mio. Barrel erwartet.
Die milden Temperaturen in den USA und Europa hatten die Nachfrage nach Heizöl gedrückt. Auch zuvor waren die Bestände in den US-Rohstofflagern unerwartet kräftig gestiegen. Seit dem Rekordhoch von 70,85 Dollar Ende August hat sich der US-Rohölpreis um mehr als 16 Prozent verbilligt.
(apa)

