Heftiger Streit um neues Bahn-Dienstrecht: Österreicher mehrheitlich gegen ÖBB-Streik
- Laut SMS-Umfrage ein knappes Viertel dafür
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Privilegien lockern - Streiks vorprogrammiert
Herr und Frau Österreicher stehen einem von der Gewerkschaft angedrohten Streik bei den ÖBB anscheinend mehrheitlich ablehnend gegenüber. Das ist zumindest das Ergebnis einer per SMS durchgeführten repräsentativen Umfrage von "sms-research.at". Demnach antworteten 51,1 Prozent der Befragten mit "nein" auf die Frage "Sollen die ÖBB streiken, um die Änderung des Eisenbahner-Dienstrechts zu verhindern?". Ein knappes Viertel (24,1 Prozent) befürwortet einen ÖBB-Streik.
Für 13,9 Prozent der Befragten wäre ein Streik "unter Umständen" vorstellbar, die restlichen knapp 11 Prozent haben dazu keine Meinung. Die Umfrage wurde am gestrigen Dienstag per SMS unter 1.000 Personen zwischen 15 und 69 Jahren durchgeführt.
Männer haben in dieser Frage offenbar die prägnanteren Meinungen als Frauen: Sie sprachen sich deutlicher sowohl für eine Ablehnung des Streiks (52 Prozent) aus wie auch für einen Streik (28,8 Prozent), die Frauen stimmten zu 50,1 Prozent contra und zu 19,4 Prozent pro Streik.
Im Gegensatz zu anderen Altersgruppen halten sich bei den Jugendlichen (15-19 Jahre) das Für (34,4 Prozent) und Wider (39,1 Prozent) ziemlich die Waage. Die höchste Absage an einen Streik kommt von den 60 bis 69-Jährigen (66,3 Prozent), gefolgt von der Altergruppe 30 bis 39 Jahre (56,8 Prozent).
Regional findet ein möglicher Streik in Tirol die größte Zustimmung (29,4 Prozent), die größte Ablehnung erteilen Kärnten, Oberösterreich und die Steiermark (zwischen 52 und 54 Prozent). (apa/red)

