Privatisierung der Bank Burgenland: Land bessert Angebot für Kleinaktionäre nach
- Einigung mit klagenden Streubesitzaktionären
- Abfindungspreis von 21 Euro pro Aktie festgelegt
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Im Zuge des neuen Anlaufs zur Privatisierung der Bank Burgenland will das Land nun sein Angebot zur Abfindung der Kleinaktionäre aufbessern: Die Bank Burgenland sei vom Land informiert worden, dass mit den Klägern der Anfechtungsprozesse bereinigende Vereinbarungen getroffen werden konnten, teilte das Unternehmen mit. Das Aufbesserungsangebot erfolge auf Basis der Überlegung, die Privatisierung nicht durch Anfechtungsprozesse weiter verzögern zu lassen.
Anleger, die während des freiwilligen Übernahmeverfahrens das Angebot von 14,20 Euro pro Aktie angenommen haben, sollen demnach im Zuge der verschmelzenden Umwandlung der Bank Burgenland in die EB & Hypo Vermögensverwaltungs AG einen Abfindungspreis von 21 Euro pro Aktie erhalten.
Außerdem solle bei einem Verkauf der Bank Burgenland jene Aktionäre, die im Rahmen der verschmelzenden Umwandlung mit 21 Euro je Aktie abgefunden werden, eine Nachbesserung pro Aktie in Höhe von 100 Prozent der Differenz zwischen Kaufpreis pro Aktie und den 21 Euro geleistet werden. Dieser Prozentsatz sinke ab 1. April 2006 um monatlich 1 Prozent bis auf einen Satz von 50 Prozent, der für die Dauer einer siebenjährigen Frist aufrecht bleibt. Das Land will die Aktionäre demnächst via Einschaltung in der Wiener Zeitung näher informieren.
In einer außerordentlichen Hauptversammlung der Bank Burgenalnd (EB Hypo und Bank Burgenland AG) war am 29. März die verschmelzende Umwandlung in die EB & Hypo Vermögensverwaltungs AG beschlossen worden. Da diese zu 100 Prozent im Eigentum des Landes steht, war das Ausscheiden der Streubesitzaktionäre zwingend. Ein Teil der Kleinaktionäre hatte den Beschluss daraufhin angefochten. Deshalb ist die Umwandlung bisher noch nicht im Firmenbuch eingetragen.
(apa/red)

