Volleyball: Hypo Tirol verlor in Champions League in Rotterdam klar mit 0:3-Sätzen!
- Aufstiegschance dahin, noch Hoffen auf Klassenerhalt
Volleyball-Meister Hypo Tirol hat am 9. Spieltag der Herren-Champions-League in Gruppe A bei Ortec Rotterdam eine glatte 0:3 (-15,-22,-22)-Niederlage bezogen und ist damit aus dem Rennen um den Aufstieg ins Achtelfinale. Den Niederländern gelang die Revanche für ihre 2:3-Niederlage in Innsbruck in einer Spielzeit von 71 Minuten. Dieser Heim-Erfolg war der bisher einzige der Tiroler in der europäischen "Königsliga" gewesen.
Tirol hat mit dieser sechsten Niederlage im siebenten Spiel definitiv Pool-Platz drei verpasst. Gewinnt am Donnerstag die spanische Mannschaft Unicaja Almeria daheim gegen das belgische Team Knack Roeselare, ist auch Platz vier nicht mehr zu erreichen und Tirol hätte einen der beiden österreichischen Champions-League-Plätze für die kommende Saison verspielt. Verliert Almeria, könnte Tirol am Mittwoch kommender Woche mit einem deutlichen Heimsieg gegen die Iberer noch Platz vier bzw. den Klassenerhalt schaffen.
Tirol-Sportdirektor Stefan Chrtiansky musste nach der 0:3-Schlappe die Stärke der Niederländer anerkennen. "Rotterdam war heute immer überlegen und druckvoller, hat daher verdient gewonnen. Wir müssen ihnen zum Aufstieg gratulieren", sagte Chrtiansky, der sich über die Leistung seiner Mannschaft ärgerte.
"Wir sind gleich am Beginn enorm unter Druck geraten. Einerseits durch das starke Service des Gegners, andererseits durch unsere schwache Annahmeleistung. Das hat natürlich auch Probleme für die Angreifer verursacht und sich leider wie ein roter Faden durchgezogen. Auch unser Service war im Gegensatz zum Saloniki-Match unter jeder Kritik. Da ist uns nichts aufgegangen. Wir haben alleine 15 Service-Fehler gemacht", kritisierte der Sportdirektor. (apa/red)
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