Rassistischer Vorfall in spanischer Liga: Barcelonas Eto'o von Getafe-Fans beleidigt
- Verein reagierte und wies Anhänger zurecht
·Real als "Meister
des ruhenden Balles"
Spanien: Sieg vs. Cadiz dank zweier Freistoßtore
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Das Fußball-Spitzenspiel der spanischen Primera Division zwischen Getafe und FC Barcelona (1:3) ist am Sonntag von rassistischen Beschimpfungen einiger Fans des Madrider Vorstadt-Klubs gegen Barca-Stürmer Samuel Eto'o (Kamerun) überschattet worden. "Während des Spiels imitierten Teile des Publikums Affenlaute, wenn Eto'o am Ball war", schrieb Schiedsrichter Arturo Dauden Ibanez am Montag in den offiziellen Matchbericht und ergänzte: "Das Spiel wurde deswegen ein Mal unterbrochen und per Lautsprecher wurde aufgefordert, diese Geräusche zu unterlassen."
Die Getafe-Verantwortlichen, die im Vorjahr wegen ähnlicher Vorkommnisse zu einer Strafe von 600 Euro verurteilt worden waren, reagierten vorbildlich und schalteten auf der elektronischen Anzeigetafel den Schriftzug: "Nein zu Rassismus." Eto'o, der das 1:0 der Katalanen erzielt hatte, bedankte sich nach dem Spiel beim gegnerischen Verein: "Wir müssen alle gegen solche Sachen ankämpfen, das Wichtigste ist, dass die Spieler gemeinsam dagegen ankämpfen. Ich hoffe, andere Stadien merken sich, wie Getafe darauf reagiert hat."
(apa/red)
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