Bush versinkt in neuem Umfragetief: Nur mehr 37 Prozent mit Amtsführung zufrieden
- Wieder zwei Prozent weniger als bei letzter Umfrage
- Bürger haben in Clinton mehr Vertrauen als in Bush
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nach blutigen Anschlägen
US-Präsident George W. Bush sinkt im Ansehen seiner Wähler immer weiter: In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage für die Zeitung "USA Today" und CNN erzielte Bush nur noch eine Zustimmungsrate von 37 Prozent, zwei Prozentpunkte weniger als auf dem vorangegangenen Rekordtief von 39 Prozent im Oktober.
Im Vergleich zwischen Bush und seinem Vorgänger Bill Clinton sagten 48 Prozent der befragten US-Bürger, sie trauten Clinton mehr als Bush. Nur 36 Prozent würden eher dem jetzigen Präsidenten als seinem Amtsvorgänger ihr Vertrauen schenken. Zudem sagten 52 Prozent der Befragten, der Satz "er ist ehrlich und vertrauenswürdig" treffe auf Bush nicht zu.
Erstmals zeigte sich mit 48 Prozent weniger als die Hälfte mit der Art und Weise zufrieden, wie Bush mit dem Thema Terrorismus umgeht. Gerade mit seinem "Krieg gegen den Terror" hatte Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 seine höchsten Zustimmungsraten erzielt, auch seine Wiederwahl 2004 verdankte er zum guten Teil seinem Image als starker Führer, der dem Terrorismus ein Ende setzen werde.
60 Prozent der Befragten hielten den Irak-Krieg für nicht gerechtfertigt, 54 Prozent erklärten, es sei ein Fehler gewesen, US-Soldaten in den Irak zu schicken. Insgesamt sagten rund 50 Prozent der US-Bürger, sie könnten den derzeitigen Bewohner des Weißen Hauses nicht leiden. Sechs Prozent gaben sogar an, Bush zu hassen.
(apa/red)
