Tragödie in Bangladesch: Fähre gekentert, 60 der 150 Passagiere werden vermisst
- Volles Boot im Golf von Bengalen gekentert
Mehr als 60 Menschen werden nach einem Fährunglück in Bangladesch vermisst. Die mit fast 150 Urlaubern voll besetzte Fähre war am Montag im Golf von Bengalen gekentert, wie die Behörden mitteilten.
Taucher der Marine und die Küstenwache konnten etwa 70 Menschen vor dem Ertrinken retten. Einige Passagiere halfen sich selbst, indem sie sich an Rettungsbojen klammerten oder an die nahe Küste schwammen.
Der private Fernsehsender ATN Bangla berichtete, die Rettungskräfte hätten nach dem Unglück zwei tote Kinder aus dem Wasser gezogen. Die Polizei erklärte, man rechne mit mehr Toten, weil noch viele Passagiere in der gesunkenen Fähre eingeschlossen sein könnten. In ersten Berichten waren mindestens 100 Tote befürchtet worden.
Die 150 Passagiere auf dem zur Fähre umgebauten Fischtrawler wollten nach einem einwöchigen Heimaturlaub zum islamischen Fest des Fastenbrechens wieder zu ihrer Arbeit zurückkehren. Nach einem Medienbericht könnte die Fähre überladen gewesen sein.
(apa)
