Inode will bereits 2006 mit Web-TV starten: Programm wird 24 Stunden aufgezeichnet
- Seher entscheidet, wann er Sendungen sehen möchte
- Noch heuer will man Service in Wien und Graz testen
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Der Wiener Internetanbieter Inode will 2006 ins Fernsehgeschäft einsteigen. Noch heuer wird ein Friendly User Betrieb für 100 Kunden in Wien und Graz gestartet. Angeboten werden in der Anfangsphase die zehn beliebtesten Fernsehprogramme und Timeshift. Dabei zeichnet Inode die Programme über 24 Stunden auf seinen Servern auf, und die Kunden können die gewünschten Sendungen bis zu 24 Stunden später abrufen und anschauen. Preise für das Angebot auf Basis von Internet-Protcol-TV (IPTV) wurden nicht genannt.
"Timeshift ist die Killerapplikation von IPTV, die klassisches Fernsehen nicht bieten kann und die maßgeblich zum Erfolg unseres Angebotes beitragen wird. Erstmals entscheiden die Seher, wann sie welche Sendung ansehen möchten, ohne pünktlich zu Sendungsbeginn vor dem Fernsehgerät sitzen zu müssen", so Inode-Chef Michael Gredenberg. Angeboten wird das Service allen Inode-Breitbandkunden mit entbündelter xDSL-Anbindung. Geplant sind 30 bis 40 Kanäle, Timeshift für alle diese Programme, NPV (Network Personal Videorecorder) und Video on Demand.
Die Kunden erhalten eine "Set-Top-Box", die das Internetsignal für den Fernsehapparat umwandelt, und können direkt über den Fernseher Programme abrufen bzw. gewünschte Aufzeichnungen programmieren. Der Heim-Videorekorder wird damit nicht mehr benötigt, da Inode auf seinen Servern aufzeichnet und die Sendungen dort zum Abruf bereitstellt. Rein rechtlich betritt Inode mit IPTV neues Terrain, das auch vom Gesetzgeber noch nicht im Detail bearbeitet wurde. (apa/red)
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