Schwere, aber lösbare Aufgabe für Hypo: In CL gegen Podgorica, Sagunto & Trondheim
- Herren-EC: Hard-Nordhorn, Margareten-Göppingen
Hypo Niederösterreich hat in der Handball-Champions League der Frauen eine schwere, aber lösbare Gruppenaufgabe bekommen. Der Frauen-Meister trifft in Gruppe C auf Sagunto aus Spanien, Byasen Trondheim und Buducnost Podgorica. Gespielt wird im Jänner und Februar 2006, die ersten Zwei steigen ins Viertelfinale auf.
Hypo möchte die Gruppe aber unbedingt gewinnen. Als Gruppensieger würde man auf den Zweiten der Gruppe D treffen und das Retourspiel vor eigenem Publikum austragen. "Das ist eine sehr ausgeglichene Gruppe. Aber letztlich ist das egal, wir wollen so oder so weiterkommen", sagte Manager Gunnar Prokop und der dänische Trainer Ryan Zinglersen meinte: "Ich bin mit der Auslosung nicht unzufrieden."
Auch Zinglersen warnte aber vor allem vor Trondheim, einer jungen Truppe mit einigen Nationalspielerinnen. "Die sind ganz gefährlich, das ist die Mannschaft der Zukunft." Sagunto (ehemals Mar Valencia) ist ein bekannt unangenehmer Gegner, mit Podgorica hat man seit dem skandalösen Europacup-Out im Februar 2001 noch eine Rechnung offen. Dort wird zudem wie immer ein Hexenkessel erwartet.
Männer-Cupsieger Hard trifft in Runde drei des Cupsieger-Bewerbs auf den deutschen Bundesligisten Nordhorn. "Ein attraktiver Gegner. Für Verein und Publikum perfekt", freute sich Hard-Coach Frank Bergemann über das Los. Sportlich gibt sich der Deutsche vor dem Duell mit seinen Landsleuten, die in einer der stärksten Ligen der Welt aktuell den fünften Tabellenplatz einnehmen, keinen Illusionen hin: "Sie haben 13 internationale Klassespieler, sind eine Vollprofi-Mannschaft, die auch sehr auswärtsstark ist."
Das Heimrecht im Hinspiel am 5. oder 6. November bewertet Bergemann positiv: "In diesem Fall besser, weil die noch offene Ausgangsposition attraktiver für unsere Zuschauer ist." Nordhorn-Manager Bernd Rigterink gab sich nach der Auslosung selbstsicher: "Der Gegner liegt uns und den Einzug in die nächste Runde sollten wir schaffen."
Die Aon Fivers Margareten bekommen es in der dritten Runde des EHF-Cups mit Frisch Auf Göppingen zu tun. Der elffache deutsche Meister und zweifache Europacupsieger, Ex-Klub von ÖHB-Kapitän David Szlezak, empfängt die Wiener mit einer ausschließlich aus Nationalspielern bestehenden Stamm-Sieben zum Hinspiel am 5. oder 6. November. Fivers-Manager Thomas Menzl jubelte über das "Traumlos": "Das wird ein echtes Erlebnis. Auch wenn unsere Chancen wohl nur bei 20 Prozent liegen, wollen wir sie nützen." Sein Aufbau-Werfer Martin Abadir schwelgte ebenfalls in Vorfreude: "Das wird sensationell, aber auch brutal."
(apa/red)
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