"Echte Freiheitliche" sollen BZÖ wählen: Westenthaler macht sich für Orange stark
- Besser als für "erfolglose Rest-FPÖ" zu stimmen
- Ex-FP-Klubobmann sagte Nein zu BZÖ-Spitzenposition
Der ehemalige FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler appelliert an alle "echt freiheitlich gesinnten Wähler", bei der Wiener Gemeinderats- bzw. Landtagswahl am 23. Oktober dem BZÖ die Stimme zu geben. Das geht aus einem Offenen Brief für die BZÖ-Zeitung "Club Orange" hervor, den das Bündnis veröffentlicht hat. Westenthaler war lange als BZÖ-Spitzenkandidat im Gespräch, hatte sich dazu aber nicht überreden lassen.
In dem Brief erinnert Westenthaler an die neunziger Jahre, als mit der FPÖ eine "Gruppe von Freunden und echten, freiheitlich denkender Menschen" erfolgreich gegen die Allmacht der SPÖ angetreten und zur zweitstärksten Kraft mit 28 Prozent Stimmanteil aufgestiegen sei. Man sei damals gegen zu viel Zuwanderung, Privilegien und Parteibuchwirtschaft oder auch gegen das tägliche Verkehrschaos aufgetreten. Heute würden diese echten Freiheitlichen durch das BZÖ repräsentiert, während in der FPÖ das Deutschlandlied gesungen und die extreme Rechte mobilisiert werde.
"Daher empfehle ich Ihnen als zukunftsorientierter, freisinniger, offener und heimatbewusster Wiener, diesmal dem BZÖ Ihre Stimme zu geben, denn dort werden Ihre Interessen als freiheitlich denkender Bürger am besten vertreten", so Westenthaler: "Bevor Sie nicht zur Wahl gehen wollen oder bevor Sie die SPÖ unterstützen wollen, die ohnehin zu mächtig wird, oder bevor Sie einer erfolglosen Rest-FPÖ ihre Stimme geben wollen, unterstützen Sie diesmal eine neue Chance für echte Freiheitliche: das BZÖ!" (apa/red)
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