Schwieriger Start: Merkel als deutsche Kanzlerin stößt bei 49 Prozent auf Ablehnung
- Forsa-Umfrage: Ostdeutsche und Jüngere lehnen ab
Eine deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel stößt bei knapp der Hälfte der Deutschen auf Ablehnung. 49 Prozent sind mit der Entscheidung für die CDU-Chefin eher unzufrieden, wie eine am Dienstag veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des Senders RTL ergab. 44 Prozent äußerten sich demnach zufrieden, 7 Prozent machten keine Angaben.
Unter den Ablehnern Merkels seien neben Anhängern der Nicht-Unionsparteien vor allem Ostdeutsche und jüngere Bürger, erklärte RTL. Eher zufrieden mit der CDU-Chefin äußerten sich dagegen Unionsanhänger sowie ältere Bürger, Bayern und Beamte.
Die Entscheidung von SPD und Union, eine gemeinsame Bundesregierung zu bilden, stößt der Erhebung zufolge zu etwa gleichen Teilen auf Zustimmung und Ablehnung. 46 Prozent der Befragten äußerten sich zufrieden zum Ausgang der Sondierungsgespräche, unzufrieden waren demnach insgesamt 46 Prozent (30 Prozent weniger und 16 Prozent überhaupt nicht zufrieden). 8 Prozent der Befragten machten hier keine Angaben.
Das Forsa-Institut hatte den Angaben zufolge am Montag 1.002 Bürger befragt.
(apa)
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