Montag, 10. Oktober 2005

Drei Tote bei Geisterfahrer-Unfall auf A2: Frontaler Zusammenstoß in Niederösterreich

  • Unglück erfolgte zwischen Wöllersdorf & Leobersdorf
  • Unglaubliche Wucht wirbelt Pkws 100 m auseinander

Schwerer Geisterfahrerunfall auf der Südautobahn in Niederösterreich: Drei Tote forderte in der Nacht auf Montag eine Frontalkollision auf der Richtungsfahrbahn nach Graz im Bezirk Wiener Neustadt. Auslöser war offenbar ein 40-jähriger Niederösterreicher, der wahrscheinlich bei der Raststation Bad Fischau auf die falsche Fahrbahn geraten war.

Der Unfall ereignete sich Sonntag gegen 23.50 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt lenkte ein 29-jähriger Ukrainer einen in Italien zugelassenen Fiat-Pkw im Gemeindegebiet von Matzendorf-Hölles auf der A2-Richtungsfahrbahn in Richtung Süden. In dem Wagen als Beifahrer befand sich ein 40-jähriger weiterer Ukrainer. Die Tragödie: Sieben Kilometer weiter südlich - ab der Raststation Bad Fischau - war ein 40-jähriger Niederösterreicher aus dem Bezirk Wiener Neustadt mit seinem Fiat-Pkw als Geisterfahrer unterwegs.

Der Frontalzusammenstoß endete katastrophal. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden in den Wracks der durch die Wucht des Aufpralls völlig zerstörten Autos eingeklemmt. Sie hatten so schwere Verletzungen erlitten, dass jede Hilfe für sie zu spät kam. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Im Zuge der Bergungsarbeiten war die Südautobahn Montag früh in Richtung Graz im Bereich der Unfallstelle zwischen 0.28 Uhr und 3.45 Uhr gesperrt. (apa/red)

10.10.2005 07:29