Intelligente und autonome Roboter made in Austria: Produktion soll erleichtert werden
- Geräte treffen völlig eigenständige Entscheidungen
- Die Transportroboter kommuniziern auch miteinander

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Kleiner Roboter erleichtert Hausarbeit
Mit einem im positiven Sinn des Wortes eigenwilligen Roboter möchte die Vorarlberger High-tech-Firma Servus Robotics (Lustenau) die Produktionsstraßen in Montagehallen effizienter machen. Nach Firmenangaben ist das so genannte Servus-System der weltweit erste autonome und intelligente Transportroboter. Es wurde auf der kürzlich in Sinsheim (Deutschland) ausgetragenen Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik "Motek" der Öffentlichkeit präsentiert.
Kommunikation
Die einzelnen Roboter sind kleine, flache Wägelchen, die auf Schienen durch eine Produktionshalle düsen. Bei herkömmlichen Systemen sind die Einheiten durch eine Zentrale gesteuert, beim Servus-System sitzt die elektronische Intelligenz in den einzelnen Robotern. Sie entscheiden autonom, welchen Weg sie nehmen und kommunizieren auch miteinander über Infrarot.
Treffen eigenständige Entscheidungen
Etwa bei der Produktion eines Handys sind bestimmte Reihenfolgen an Maschinen vorgegeben. Der Roboter kennt diese und handelt auch danach. Teilweise ist es aber auch egal, ob beispielsweise zuerst die Schrauben für die Antenne oder zuerst für den Lautsprecher angezogen werden. Dann sucht der Roboter spontan jene Maschine aus, bei der es die kürzeste Wartezeit gibt. Nachdem er sich selbst die Weichen entsprechend gestellt hat und unter Beachtung des sonstigen Verkehrs fährt er los und bringt das Handy zur Anlage.
Ziel Effizienz
Ziel ist jedenfalls eine möglichst effiziente Ausnutzung der Maschinen und Anlagen. Servus transportiert Werkstücke und Materialien bis zu zwölf Kilogramm, die maximale Geschwindigkeit der Roboter-Wagen beträgt 1,5 Meter pro Sekunde. Das System ist nun fertig für den Verkauf, laut Firmenangaben gibt es bereits Gespräche mit Industriebetrieben. (apa/red)
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