Freitag, 7. Oktober 2005

Millionenauftrag für Bombardier: Konzern baut für 51. Mio. Euro Innsbrucks neue Bim

  • 22 ultramoderne Niederflur-Straßenbahngarnituren
  • Typ bereits in Salzburg und Linz erfolgreich im Einsatz

Die Bietergemeinschaft Bombardier-Elin wird insgesamt 22 ultramoderne Niederflur-Straßenbahngarnituren vom Typ Flexity Outlook für Innsbruck liefern. Diese Entscheidung traf die Generalversammlung der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) nach Angaben vom Freitag. Der Wert des Auftrages beläuft sich auf rund 51 Mio. Euro.

Die bestellten Fahrzeuge werden auf der Stubaitalbahn, im Innsbrucker Straßenbahnnetz und später dann auch im Regionalbahnbetrieb eingesetzt. Die Gesamtsumme finanzieren die Stadt mit 26,74 Mio. und das Land mit 24,26 Mio. Euro. Bombardier ist für den Wagenbau und Elin für den elektrotechnischen Teil Auftragnehmer.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um den bereits in Graz und Linz laufenden Straßenbahntyp. Ein Probemodell dieses Modells war auch schon im April 2004 in Innsbruck zu sehen. Jede Garnitur ist 27,6 Meter lang, 2,4 Meter breit und wiegt rund 37 Tonnen. Sie besteht aus einem fünfteiligen Wagenkasten, der sich besonders gut an die Kurvenradien anpassen kann. Alle Bahnen sind Zweirichtungsfahrzeuge. Sie haben eine Klimaanlage für die Fahrerstände und den Fahrgastraum. Die neuen Straßenbahnen sind mit 60 Sitzplätzen und 98 Stehplätzen ausgestattet. Die Stubaitalbahnen bekommen zusätzlich eine Zugleitfunkanlage eingebaut.

Die Bahnen können Energie in das Netz zurückspeisen, die beim Bremsen freiwerdende Energie geht nicht verloren. Bei einer Einstiegshöhe von 32 Zentimetern über der Fahrbahn und den neuen Bahnsteigen soll das Einsteigen gerade auch für betagtere Personen erleichtert werden.

7.10.2005 10:00