England zitterte sich gegen Österreich zur WM: Beckham und Co. feierten WM-Party!
- Eriksson: "Können in Deutschland sehr weit kommen"
- Gerrard fehlt gegen Polen, Rooney ist wieder dabei
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Was schafft Deutschland? Holt Brasilien den Titel?
Rache, Wiedergutmachung, Unterhaltung pur und einen deutlichen Erfolg hatte die englische Fußball-Nationalmannschaft vor dem WM-Qualifikationsmatch am Samstag gegen Österreich angekündigt. Herausgekommen ist unterm Strich ein 1:0-Zittersieg, durch den die "Three Lions" aber immerhin das Ticket zur WM 2006 in Deutschland gelöst haben. Für die englischen Kicker Grund genug, in Manchester eine große WM-Party zu feiern.
Trotz der neuerlich schwachen Leistung - vor einem Monat hatte sich England mit 0:1 in Nordirland blamiert - war der scharf kritisierte Teamchef Sven-Göran Eriksson überglücklich: "Ich bin erleichtert. Mein Dank gilt den Spielern, sie waren brillant." Der Schwede darf nun seinen Blick auf die Endrunde richten. "Ich weiß, dass wir in diesem Jahr sehr hart zu kämpfen hatten. Aber wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, dann können wir bei der WM sehr weit kommen", glaubt Eriksson, der sein Team zu den fünf, sechs WM-Topfavoriten zählt.
Die englischen Kicker feierten nach dem harten Kampf gegen die Österreicher, der nach dem Beckham-Ausschluss zu einer Nervenschlacht wurde, in ihrem Mannschaftshotel in Manchester eine ausgiebige "Welcome to Germany"-Party, bei der Goldtorschütze Frank Lampard (Elfmeter in der 25. Minute) der gefeierte Held war. "Es ist großartig, dass wir uns nach der heftigen Kritik nun für die WM qualifiziert haben. Die Jungs springen und tanzen", berichtete Kapitän David Beckham, der so wie Eriksson voller Zuversicht Richtung WM blickte. "Dieses Team ist zusammengewachsen. Ich glaube, dass wir in Deutschland bis zum Schluss dabei sein werden."
Gegen Polen wird neben Beckham auch Steven Gerrard fehlen, der Liverpool-Kapitän hat Muskeprobleme. Zurückkehren wird dafür Jungstürmer Wayne Rooney, der gegen Österreich gesperrt war.
(apa/red)
