Wien sieht rot: Ungefährdete SPÖ kann bei Wahlen mit 55 Prozent der Stimmen rechnen
- ÖVP vor Grünen, FPÖ erholt sich, BZÖ ist chancenlos
- Aktuelle NEWS-Umfrage: 55%-Mehrheit für Rot-Grün!
·Häupl rechnet mit Neuwahl im Frühjahr
NEWS: "Jagd auf ,Roter Oktober wird desaströs"
·NEWS-Umfrage: 55 Prozent für Rot-Grün!
Nur noch 39 Prozent sind für Schwarz-Orange!
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NACHSCHAUEN: So hat Ihre Gemeinde gewählt
Die SPÖ steuert bei der Wien-Wahl in gut zwei Wochen unverändert einer satten absoluten Stimmenmehrheit zu. Eine aktuelle OGM-Umfrage unter 500 Bewohnern der Bundeshauptstadt hat ergeben, dass Bürgermeister Michael Häupl und seine Mannschaft mit 55 Prozent der Stimmen rechnen können. Die ÖVP läge mit 18 Prozent vor den Grünen, die 16 Prozent auf sich vereinen könnten. Während für die FPÖ neun Prozent ausgewertet wurden, hat das BZÖ keine Chance auf einen Einzug ins Stadtparlament.
Gegenüber der letzten OGM-Umfrage im September ist die SPÖ gemäß diesen Daten auf gleichem Niveau geblieben, Gleiches gilt für die Volkspartei. Einen Prozentpunkt abgebaut haben die Grünen, denen im Vorjahr sogar noch 20 Prozent und mehr prophezeit worden waren. Von acht auf neun Prozent geklettert ist die FPÖ, die ihr Tief vom Mai (5 Prozent) endgültig überwunden haben dürfte. Dem BZÖ droht nach dem Debakel in der Steiermark das nächste Desaster. Wie schon im September sprach sich nur ein Prozent der Befragten für die Orangen aus. Im Mai gaben immerhin noch drei Prozent an, die Partei des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider wählen zu wollen.
OGM-Forscher Peter Hajek warnt freilich vor voreiligen Schlüssen. Die Wahlbeteiligung wird seiner Einschätzung nach niedrig sein. Erfolg und Misserfolg hingen daher von der Mobilisierung ab. Knapp ein Viertel der Wähler sei zudem noch unentschieden.
Stabil scheint für Hajek die absolute Mehrheit der SPÖ, über die sie seit der letzten Wahl zwar nach Mandaten nicht aber nach Stimmen verfügt. Für die Grünen ortet er Probleme, da es ihnen derzeit an klaren Botschaften mangle. Die steigenden Werte der FPÖ sieht Hajek als Konsequenz aus der kantigen und auf die eigene Wählerschaft zugeschnittenen Kampagne. (apa/red)
