Nach Verwüstungen durch Hurrikan: Aus
New Orleans soll zweites Las Vegas werden
- Mit Glücksspiel soll Geld in leere Kassen fließen
- Bürgermeister plant groß angelegten Casino-Bezirk
·Kündigungswelle bei der Stadt New Orleans
Keine Einnahmen nach Hurrikan: 3.000 ohne Job
·Katrina: Suche nach
Opfern eingestellt
Hurrikan-Schaden auf 600 Mio. Dollar geschätzt
·Bis zu 2.000 Tote bei Mittelamerika-Sintflut
Guatemala: 1.400 Tote bei Erdrutsch. Plus: Bilder
Nach den schweren Verwüstungen durch Hurrikan "Katrina" soll aus New Orleans nach Willen von Bürgermeister Ray Nagin ein zweites Las Vegas werden. Um die zerstörte Wirtschaft anzukurbeln und Geld in die leeren Stadtkassen zu bringen, soll in größeren Hotels Glücksspiel erlaubt sein. Der Plan, der einen groß angelegten Casino-Bezirk entlang der berühmten Canal Street vorsieht, muss aber erst vom Staat Louisiana gutgeheißen werden.
Es sei jetzt an der Zeit, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und neue Ideen zu verfolgen, erklärte der Bürgermeister. Glücksspiel-Lizenzen sollen nach seinem Vorschlag alle größeren Hotels mit mindestens 500 Zimmer bekommen. Bisher gibt es im Zentrum von New Orleans ein Casino, außerdem gibt es drei Boote, auf denen Glücksspiel gestattet ist.
(apa)
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