Anschläge auf Bali: Restaurantbesitzer auf Bali einen Monat vor Anschlägen gewarnt
- Sicherheitsmaßnahmen wurden aber nicht umgesetzt
- 19 Menschen kamen ums Leben, 100 weitere verletzt
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Selbstmordbomber betritt
Restaurant mit Rucksack
Restaurantbesitzer auf Bali sind offenbar schon einen Monat vor der jüngsten Terrorattacke vor möglichen Anschlägen gewarnt worden. Polizeihauptmann D. Dharmada sagte, im August seien Teile einer noch unfertigen Bombe im Hotel Kuta Paradiso gefunden worden. Die Restaurant- und Café-Besitzer am nahe gelegenen Strand Jimbaran seien daraufhin aufgefordert worden, Wachen aufzustellen und Autos und Taschen der Besucher zu kontrollieren. Sie hätten die Maßnahmen aber nicht umgesetzt.
Die Verantwortlichen im Dorf Jimbaran hätten beschlossen, die Sicherheitsmaßnahmen erst nach dem Hindu-Fest Galungan zu verschärfen, erklärte Dharmada. Galungan wurde am Mittwoch gefeiert, also vier Tage nach den blutigen Anschlägen vom vergangenen Samstag. Drei Selbstmordattentäter hatten sich in Restaurants am Strand Jimbaran und in Kuta in die Luft gesprengt und 19 Menschen mit in den Tod gerissen. Über 100 Menschen wurden verletzt, darunter auch zwei deutsche Touristen. (apa/red)
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