Weniger Burgenländer schritten zur Urne: Die Wahlbeteiligung lag bei 80,9 Prozent!
- Im Jahr 2000 waren es noch 1,8 Prozent mehr
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·Wahlbeteiligung im Burgenland gesunken
Nur 80,9% der Bürger schritten zu den Urnen
Die Wahlbeteiligung ist bei der Landtagswahl zwar etwas gesunken, die Burgenländer sind aber trotzdem österreichweit die fleißigsten Wähler. Das Burgenland ist das einzige Land, in dem die Beteiligung bei den Landeswahlen noch über 80 Prozent blieb. 2000 war sie dort auch noch etwas angestiegen.
Ein leichtes Plus in der Wahlbeteiligung - dort erstmals seit 1974 - hatte es vor einer Woche in der Steiermark gegeben. 76,19 Prozent nutzten dort ihr Wahlrecht. In allen anderen Ländern war die Beteiligung bei den letzten Wahlen rückläufig. So auch im Burgenland, wo nach 82,72 Prozent im Jahr 2000 am Wahlsonntag 80,91 ihre Stimme abgaben. Die Wahlkarten-Stimmen sind noch nicht enthalten. Aber selbst wenn alle Wahlkarten (1,25 Prozent der Wähler haben eine beantragt) verwendet werden, bleibt die Beteiligung knapp unter dem Wert von 2000.
Bei allen Landes- und Bundeswahlen der vergangenen Jahre - außer 2000 im Burgenland und am 2. Oktober 2005 in der Steiermark - war die Wahlbeteiligung rückläufig. In drei Ländern - Tirol, Vorarlberg und Wien - übten bei der vorigen Wahl weniger als 70 Prozent ihr Wahlrecht aus. Mit Vorarlberg (60,6) und Tirol (60,9 Prozent) hatten jene Länder zuletzt die schlechteste Wahlbeteiligung, die kurz zuvor als letzte die Wahlpflicht abgeschafft hatten. (apa)
