Kleiner Wermutstropfen für SPÖ: In Niessls Heimatgemeinde Verlust von 2,9 Prozent
- Trotzdem noch immer Anteil von über 67 Prozent
Ein Minus von 2,9 Prozentpunkten in Frauenkirchen, der Heimatgemeinde von Landeshauptmann Hans Niessl, war am Wahlsonntag wohl der einzige Wermutstropfen für die SPÖ. In ihrer Hochburg kamen die Sozialdemokraten dennoch auf 67,2 Prozent. Die ÖVP legte um 4,8 Prozentpunkte auf 26,2 Prozent zu. Ein leichtes Plus verbuchten mit 1,9 Prozentpunkten auch die Grünen, die 3,3 Prozent erreichten. Die Österreichische Bürger- und Wirtschaftspartei (ÖBWP) kam auf 0,4 Prozent.
Bei der Landtagswahl am 3. Dezember 2000 konnte Niessl in Frauenkirchen einen Erdrutschsieg mit dem landesweit größten SP-Zugewinn einfahren. Damals legte die SPÖ um über 15 Prozentpunkte zu und erreichte 70,5 Prozent. Die ÖVP büßte 7,2 Prozentpunkte ein und kam auf 21,4 Prozent. Die Freiheitlichen erhielten 6 Prozent (-6,5), die Grünen kamen auf 2,1 Prozent und legten hauchdünn um 0,1 Prozentpunkte zu.
(apa)
