Berge fordern Todesopfer: Zwei deutsche Bergsportler in Tirol tödlich verunglückt
- Mountainbiker 50 Meter senkrecht in Bach gestürzt
- Wanderer brach zusammen
Zwei Todesopfer aus Deutschland haben die Tiroler Berge am Samstag gefordert. Ein 40-jähriger Mountainbiker aus München war 50 Meter senkrecht in einen Bach gestürzt. Ein 47-jähriger Wanderer aus Lauingen (Bayern) war zusammengebrochen, hieß es bei der Polizei am Sonntag.
Der Mountainbiker hatte mit einem Freund eine Radtour von der Hinterriß aus in Johannestal im Gemeindegebiet von Vomp (Bezirk Innsbruck-Land) unternommen. Vermutlich auf Grund eines Fahrfehlers dürfte der 40-Jährige über den rechten Fahrbahnrand hinausgeraten sein. Der Mann dürfte auf der Stelle tot gewesen sein.
Der 47-jährige Wanderer war am Freitag mit vier Bekannten von Nesselwängle (Bezirk Reutte) aus zu einer Wanderung auf die Scheetalalpe aufgebrochen. Die Gruppe übernachtete dort und setzte die Wanderung am Samstag in Richtung Tannheimer Hütte fort. Nach rund 15 Minuten Gehzeit kam es zu dem tragischen Zwischenfall. Die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Notarzt des allarmierten Rettungshubschraubers musste schließlich den Tod durch Herz-Kreislauf-Versagen feststellen.(apa/red)
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