Schlampige Ermittlungen nach Häftlings-Tod: Wichtige Zeugen nicht mehr greifbar
- Zellengenosse wurde bereits in Heimat angeschoben

·Linz: "Verkettung un-glücklicher Umstände"
Verstorbener Schub- häftling litt an Anomalie
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ließen sich Polizei und Justiz mit Ermittlungen nach dem Tod des Schubhäftlings Yankuba Cessay also lange Zeit, bis wichtige Zeugen nicht mehr greifbar waren. Ein Zellengenosse des Verstorbenen wurde am Freitag vergangener Woche abgeschoben.
Der zweite Häftling, der mit Cessay eine Zelle geteilte hatte, verließ das Krankenhaus, in dem er vergangenen Mittwoch untersucht worden war. Nach Auskunft des ärztlichen Direktor des Spitals, Andreas Krauter, hatte der Mann einen "Haftentlassungsbescheid". Die Polizei hatte es so dargestellt, als ob der Mann untergetaucht sei.
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