Nach Schließung von Kasernen: Sozialpaket für Bundesheermitarbeiter ausverhandelt
- Einkommenssicherung und Zubringerlinien fixiert
Das nach der Bundesheerreform notwendig gewordene Sozialpaket ist heeresintern nun ausverhandelt. Unter anderem sieht es vor, dass beim Wechsel auf einen niedrig-rangigen Dienstposten das alte Einkommen über einen bestimmter Zeitraum behalten wird. Militärische Zubringerlinien werden für jene eingerichtet, die nach Kasernen-Schließungen einen weiten Weg zum Arbeitsplatz haben.
Insgesamt sind 3.000 bis 5.000 Heeresmitarbeiter von der Schließung von Kasernen und Truppen- bzw. Verwaltungsabbau betroffen. Sie müssen entweder umgeschult werden oder an einen weit entfernten Dienstort wechseln. Daher wurde nun laut "Presse" zwischen Personalvertretung und Verteidigungsministerium das Maßnahmenpaket ausverhandelt.
Neben den Abfederungen wie Zubringerlinie und temporär gleich bleibendem Gehalt soll auch der allfällige beAbschied aus dem Bundesheer versüßt werden. Für Abgänger sollen je nach Dienstzeit als "Golden Handshake" bis zu 19 Monatsgehälter ausgezahlt werden. Ferner geplant sind großzügig Karenzurlaube für jene, die eine Zeit lang aussetzen wollen. Ein Vorruhestandsmodell soll es nicht geben. Voraussetzung für die Umsetzung des Pakets ist auch noch das Ja des Bundeskanzleramt. (apa)
