Terror-Alarm in Wien: Flugzeug wurde wegen verdächtigen Passagiers geräumt
- Junger Student kam übrigen Insassen dubios vor
- Dänische Maschine musste mit Verspätung starten
Ein "verdächtig aussehender" Passagier hat am Dienstagvormittag an Bord eines dänischen Flugzeugs der Airline "Maersk", das vom Wiener Flughafen starten sollte, für "künstliche" Aufregung gesorgt: Der Pilot verständigte die Polizei, weil einigen anderen Insassen der Student aus der Türkei dubios vorgekommen war.
Der junge Mann wurde von Bord gewiesen, die Maschine evakuiert. Die darauf folgende genaue Überprüfung des Türken ergab aber nichts Auffälliges, wie der Kommandant der Stadtpolizei Schwechat, Albert Zeman, am Dienstagabend gegenüber der APA betonte.
"Wir haben bei ihm überhaupt nichts gefunden, er ist auch nicht zur Fahndung ausgeschrieben", sagte Zeman. Der Türke hatte im Flugzeug offensichtlich eine arabische Zeitung gelesen und war den anderen Flugzeuginsassen verdächtig vorgekommen. Der Pilot machte von seinem Recht Gebrauch, Passagiere von Bord zu weisen.
Die Maschine der dänischen Fluggesellschaft "Maersk", die um 9.20 Uhr abheben sollte, wurde ebenfalls durchsucht. Mit zweistündiger Verspätung konnte der Flieger dann abheben, gefunden wurde nichts.
(apa/red)
