Weniger Urlauber wegen Schlechtwetter: Nasser Sommer sorgt für Nächtigungsminus
- Verluste bei allen wichtigen Herkunftsmärkten
- Nur Wien und Burgenland schreiben ein Gästeplus
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Der sonnenarme und niederschlagsreiche August und das Ende August einsetzende Hochwasser in Westösterreich haben der heimischen Tourismuswirtschaft in der Sommersaison 2005 (Mai bis Oktober) bisher ein Nächtigungsminus beschert. Von Mai bis August ging die Zahl der Nächtigungen um 1,0 Prozent auf 44,9 Millionen Nächtigungen zurück.
Allein im August reduzierte sich die Zahl um 2,4 Prozent auf 16,7 Millionen. Bei den Gästeankünften gab es hingegen ein leichtes Plus. Die Zahl der Gästeankünfte nahm von Mai bis August um 0,9 Prozent auf 11,2 Millionen zu, im August ging die Zahl aber um 1,1 Prozent auf 3,5 Mio. zurück. Die Zahl der Ankünfte ausländischer Gäste ging im August um 2,1 Prozent zurück, während um 1,3 Prozent mehr inländischen Gäste in Österreich urlaubten.
Rückgang bei Übernachtungen
Bei den Übernachtungen ausländischer Gäste wurde von Mai bis August ein Rückgang von 1,3 Prozent verbucht, die Übernachtungen inländischer Gäste waren um 0,2 Prozent rückläufig. Im August wurde bei den Übernachtungen ausländischer Urlauber ein Minus von 2,9 Prozent, die Zahl der Nächtigungen von inländischen Urlaubern ging um 1,2 Prozent zurück.
Verluste bei allen wichtigen Herkunftsländern
Bei allen wichtigen Herkunftsländern gingen in diesem Sommer Nächtigungen verloren. Zwischen Mai und August nächtigten um 2,6 Prozent weniger deutsche Gäste in Österreich, Rückgänge gab es auch bei den Niederländern (minus 4,6 Prozent), Belgiern (minus 1,6 Prozent), Franzosen (minus 7,0 Prozent) und Schweizern (minus 1,9 Prozent). Die Deutschen stellten von Mai bis August 40,1 Prozent aller Nächtigungen in Österreich, auf die Österreicher selbst entfielen 29,7 Prozent.
Nur Wien und Burgenland erzielen Gästeplus
Nach Bundesländern erzielten im August nur Wien (plus 5,1 Prozent) und das Burgenland (plus 4,4 Prozent) Nächtigungszuwächse. Das stärkste Sommertourismusland ist weiterhin Tirol mit 28,8 Prozent der Nächtigungen, gefolgt von Kärnten (17,5 Prozent) und Salzburg (16,3 Prozent). (apa)
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