A la Carte-Guide: Herausgeber Grünwald verrät alle Newcomer, Auf- und Absteiger
- NEWS: Restaurantführer vergibt die begehrten Sterne
- Überraschung: Die neuen Super-Stars sind Jungköche

·A la Carte: Das sind die großen Gewinner
NEWS: Alle Aufsteiger von Aenea bis Mayer´s
·NEWS: Wo Sterne langsam verglüht sind
Die A La Carte-Absteiger schon jetzt im Überblick
·Die Jungköche sind die neuen Top-Stars
NEWS über Newcomer von Esszimmer bis Rauch
Am 30. 9. vergibt der Restaurantführer seine begehrten Top-Sterne. NEWS präsentiert vorab alle Auf- und Absteiger, sowie die Newcomer. Größte Überraschung: Die neuen Top-Stars sind vorwiegend Jungköche!
Auf den ersten Blick präsentiert sich ein bekanntes Bild: Koch-Doyenne Lisl Wagner-Bacher rangiert noch immer mit 99 Punkten und fünf Sternen unangefochten auf Platz eins. Dahinter die üblichen Verdächtigen: Johanna Maier, Walter Eselböck, die Obauer-Brüder und Heinz Hanner. Einziger Wermutstropfen: Joachim Gradwohl vom "Meinl am Graben" und das neue Steirerereck wurden aus dem elitären Kochzirkel verbannt und mit vier Sternen bewertet - Wien hat damit kein Fünf-Sterne-Restaurant mehr. So lautet die Kurzfassung des aktuellen "A la Carte 2006"-Führers, der am 30. September erscheint und NEWS exklusiv vorliegt.
Neue Kochelite
Doch auf den zweiten Blick rücken einige junge Köche immer näher. Fern jedes medialen Getöses hat sich eine neue Generation formiert, die langsam, aber sicher den heimischen Kochgrößen zur Konkurrenz wird. "Die Etablierten kochen mit großer Routine auf hohem Niveau. Die Jungen machen das Defizit der Routine mit viel Leidenschaft wett. Bei ihnen merkt man, dass sie noch darauf brennen, etwas Neues zu schaffen. Das sind die neuen Gerers", beschreibt "A la Carte"-Herausgeber Hans Schmid den kulinarischen Generationswechsel. Aber noch ein lukullisches Detail eint die jungen Herdvirtuosen: eine große Affinität zur Regionalität. Sie verzichten auf Jakobsmuschel und Co und setzen auf Bodenständiges. Christian Grünwald: "Sie nehmen regionale Themen und schaffen daraus etwas Neues. Selbst aus geschmacklich langweiligen Fischen wie einem Waller zaubern sie ein Aromenfeuerwerk."
Salzburgs neuer Spitzenkoch
Salzburg erweist sich nachwievor als guter Nährboden für kulinarische Neuentdeckungen. Der 26-jährige Andreas Döllerer aus Golling hat sich in die Oberliga gekocht. Seine Küchenlinie kombiniert gerne Bodenständiges mit Überraschungseffekten wie Alpenlachs serviert in der Passionsfrucht oder Schweinebauch mit Alba-Trüffeln. Das Testurteil des "A la Carte"-Führers: "Gewagt, aber geschmacklich gelungen. Tolle Grundprodukte werden mit viel Energie verarbeitet." Auch wenn Andreas Döllerer mit 93 Punkten und vier Sternen der Höchstwertung von fünf Sternen schon sehr nahe rückt, will der Salzburger seine kulinarischen Ziele nicht über Gourmet-Bewertungen definieren. Döllerers Credo: "Ich möchte die österreichische Küche weiterentwickeln und zufriedene Gäste haben, dann kommen die guten Bewertungen von alleine." (NEWS)
Aufsteiger, Absteiger und Newcomer: Wer die meisten Sterne dazugewonnen hat, welche Sterne verglüht sind und wer die neuen Top Stars sind, lesen Sie hier!
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