Montag, 26. September 2005

Austrian Fashion Awards für angehende Designer wurden in Wien vergeben

  • Oberösterreicherin Ute Ploier gewann Unit F-Preis
  • Modepreis der Stadt Wien an Petra Galogaza

Für junge Modedesigner ist es die größte Herausforderung, für ihre künstlerischen Arbeiten ein Publikum zu finden. Um den kreativen Köpfen auf dem Weg zum Erfolg Hilfe zu geben, sind die Austrian Fashion Awards ins Leben gerufen worden. Am Samstag wurden in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier zum fünften Mal von Unit F gemeinsam mit der Stadt Wien und der Kunstsektion des Bundeskanzleramtes die Auszeichnungen vergeben.

Die Awards zählen mit ihrer Gesamtdotierung von über 45.000 Euro zu den bedeutendsten Auszeichnungen und Förderaktivitäten im österreichischen und im internationalen Designbereich. Der Unit F Preis für internationale Presse in Höhe von 15.000 Euro geht in diesem Jahr an die bereits mehrfach ausgezeichnete Linzerin Ute Ploier.

Die Jungdesignerin studierte an der Universität für künstlerische Gestaltung in Linz, am Central Saint Martin's College of Art and Design in London und ist Absolventin der Modeklasse an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Bei den Austrian Fashion Awards im vergangenen Jahr erhielt sie einen Projektförderungspreis. 2002 wurde sie mit dem Modepreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Modepreis der Stadt Wien an Petra Galogaza
Den Modepreis der Stadt Wien 2005 erhielt die gebürtige Kroatin Petra Galogaza. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, dort graduierte sie im Sommer unter Raf Simons. Der Preis wird als Kombinationspreis - eine Gesamtdotation von 10.000 Euro sowie eine Teilnahme an einer Messe für junge Designer - vergeben.

Modepreis des Bundeskanzleramts für Kristy Krivak
Der Modepreis des Bundeskanzleramts (BKA) ging an Kristy Krivak. Sie besuchte ein Gymnasium für Mode, Kunst und Technik in der Slovakei. Krivak schloss ebenfalls in diesem Jahr unter Professor Raf Simons ihr Studium in der Modeklasse an der Universität für Angewandte Kunst in Wien ab. Dieser Preis wird als einjähriges Arbeitsstipendium mit einer Dotation von 1.100 Euro pro Monat in Europa oder 1.500 Euro außerhalb Europas vergeben.
(apa/red)


26.9.2005 09:14