Für brutale SMS gibt's Peitschenhiebe: Ein Gericht in Saudi-Arabien verurteilt Verfasser
- Mann drohte Ex-Frau mit dem Abschneiden der Zunge
- Dafür gab's für ihn einen Monat Haft und fünf Schläge

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Wer in Saudi-Arabien unflätige Kurznachrichten per Handy verschickt, riskiert einen blutigen Rücken. Ein Gericht in der Hafenstadt Dschidda verurteilte diese Woche einen Saudi zu einem Monat Haft und fünf Peitschenhieben, weil er dem neuen Ehemann seiner Ex-Frau eine SMS mit dem Text "Bring Deine Frau zur Vernunft, oder ich schneide ihr die Zunge ab" geschickt hatte.
Wie ein Mitarbeiter des Gerichts berichtete, hatte der Mann seine Drohung per Handy verschickt, nachdem seine Ex-Frau die gemeinsamen Kinder nach einem Besuchstermin zu spät zurückgeschickt hatte. Ihr neuer Ehemann war über die Drohung so erbost, dass er mit dem Handy direkt zum Gericht marschierte. Der Ex-Mann gestand und wurde verurteilt. Auspeitschungen werden in dem islamischen Königreich Saudi-Arabien stets in der Öffentlichkeit vollstreckt. (apa/red)
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