"Spritpreise runter, sonst kracht's": FPÖ blockierte A3 wegen hoher Treibstoffpreise
- Autobahn zwischen Müllendorf und Hornstein gesperrt
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"Spritpreise runter, sonst kracht's": Mit Botschaften wie dieser untermauerten die Freiheitlichen am Sonntagnachmittag auf der gesperrten A3 zwischen Müllendorf und Hornstein ihren Protest gegen hohe Treibstoffpreise. Zur FPÖ- Kundgebung mit Parteichef Strache und dem burgenländischen Obmann Tschürtz versammelten sich rund 100 Teilnehmer auf der Südostautobahn.
"Diese Blockade ist wichtig", verkündete Strache vor den auch aus Wien angereisten Teilnehmern, "wir wollen darauf hinweisen, dass endlich Schluss sein muss damit, dass man die Autofahrer schröpft." Der FPÖ-Chef sprach auch Tempo 160 auf Autobahnen an, das die Freiheitlichen "dort, wo es möglich ist", befürworteten: "Da brauche ich keine Teststrecke dafür." Vizekanzler Gorbach solle endlich zur Kenntnis nehmen, "dass er bisher für die Autofahrer nichts getan hat, außer diese Diskussion ins Leben zu rufen."
Verkehrs- und Finanzminister müssten endlich handeln, meinte der FPÖ -Obmann und forderte erneut eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Treibstoffe auf 10 Prozent "als Sofortmaßnahme". Auch Pendlerpauschale und Kilometergeld müssten "endlich" erhöht werden. Eine Pkw-Maut hingegen "lehnen wir striktest ab, so etwas wollen wir in Österreich nicht haben", so Strache. Mit dem "kurz und bündig" gehaltenen Protest wolle man eine Maßnahme setzen, die niemand behindert.
Der burgenländische FP-Obmann Tschürtz wiederholte die Forderung, den theoretischen Lernstoff für die Führerscheinprüfung in der Schule zu vermitteln. Das würde den Preis um die Hälfte reduzieren. Klubchef Manfred Kölly nannte die Kundgebung "ein wichtiges und richtiges Signal" für Autofahrer und Pendler, die derzeit massiv belastet würden.
Die Blockade endete laut Exekutive ohne Zwischenfälle: Um 14.45 Uhr wurde die Fahrbahn Richtung Eisenstadt für den Verkehr freigegeben, wenig später hieß es auch wieder "freie Fahrt" Richtung Wien. (apa)
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