Nach Angebot von VW: DaimlerChrysler schließt eine Beteiligung in Wolfsburg aus
- Zusammenarbeit für Zukunft wurde aber bekräftigt
- Bisherige Gespräche über Beteiligung ohen Ergebnis
·Mercedes: Gedrückte Stimmung in Werken
Autobauer plant den Abbau von 8.500 Stellen
·Mercedes: Rund 8.500
Jobs werden abgebaut
950 Millionen Euro werden
dafür notwendig sein!
·"Marrakesh" wird
in Wolfsburg gebaut
Einigung über den neuen Geländewagen von VW
·Wolfsburg: Porsche will bei VW einsteigen
Sportwagenbauer plant
eine Beteiligung mit 20%
Der Autokonzern DaimlerChrysler schließt eine Beteiligung an Volkswagen definitiv aus: "Wir werden uns nicht an Volkswagen beteiligen", sagte ein Sprecher. Er wies damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zurück, in dem von einem geplanten Aktientausch zwischen beiden Unternehmen die Rede war.
Der Daimler-Sprecher bekräftigte, dass Volkswagen in den vergangenen Jahren wiederholt Interesse an einem Einstieg des US-deutschen Konzerns bekundet habe. Zu einem konkreten Vorhaben sei es aber nicht gekommen.
Die "FAZ" berichtete, Volkswagen wolle ein Aktien-Paket im Volumen von zehn Prozent des eigenen Gesamtkapitals gegen ein Daimler-Aktienpaket von 6,9 Prozent tauschen, das derzeit noch bei der Deutschen Bank liege. Auf diese Weise wollten sich beide Konzerne vor feindlichen Übernahmen schützen.
Der Daimler-Sprecher bestätigte lediglich eine Zusammenarbeit der beiden Konzerne "auf Projektbasis". Details wollte er nicht nennen. Die "Welt" (Samstagausgabe) berichtete ohne Angabe von Quellen, Daimler prüfe die Produktion eines Smart-Modells bei Volkswagen.
Dabei gehe es um die nächste Generation des viertürigen Smart ForFour, die 2009 auf den Markt kommen könnte. Derzeit produziert Daimler den Viersitzer-Smart in einem niederländischen Werk, das der Autobauer gemeinsam mit Mitsubishi betreibt. Der ForFour könne aber auch auf jeder Golf-, Polo- oder Fox-Montagelinie bei VW gebaut werden, hieß es in dem Bericht. (apa/red)
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