Landecker Standort der Donau Chemie bleibt doch erhalten: 70 Mitarbeiter gerettet
- Jobgarantie auf zehn Jahre wurde bereits fixiert
Beim von der Schließung bedrohten Produktionsstandort der Wiener Donau Chemie AG in Landeck in Tirol gibt es offenbar eine Wende.
Nach Angaben der Werksleitung werde der Katastrophenfonds die Hälfte der Kosten für die Wiedererrichtung des vom Hochwasser zerstörten Kraftwerkes Wiesberg übernehmen. Der Konzern gebe dafür eine Jobgarantie für die rund 70 Beschäftigten für zehn Jahre ab.
Anteil des Katastrophenfonds bei 6 Mio. Euro
Werksleiter Roland König berichtete der APA am Nachmittag von einem diesbezüglichen Gespräch mit dem für Wirtschaft zuständigen LHSTv. Ferdinand Eberle (V), bei dem "sehr sachlich alle bisherigen emotionellen Gründe ausgeräumt wurden". Von Vorstandsvorsitzendem der in Wien firmierenden Donau Chemie, Alain de Krassny, habe er für diese Lösung bereits "Grünes Licht", so König. Der Anteil des Katastrophenfonds liege bei derzeit geschätzten 6 Mio. Euro.
Am Dienstag hatte De Krassny die Schließung damit begründet, dass der für die Karbidproduktion benötigte Strom nicht selber hergestellt, sondern zugekauft werden müsse. Damit sei ein wirtschaftlicher Betrieb nicht gegeben. 63 Beschäftigte hätten ihren Job verloren.
(apa)
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