Was nun Herr Hickersberger? Designierter Teamchef hat auch neues Rapid-Angebot
- Rudi Edlinger: "Ich will ihn nicht gehen lassen"
- Vertragsverlängerung bis 2008 in Aussicht gestellt
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Rapid-Coach gibt Stickler prinzipielle Zusage
Erfolgstrainer Josef Hickersberger hat nicht nur vom Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) ein Angebot vorliegen. Auch Rekordmeister Rapid ist an einer Weiterverpflichtung des 57-jährigen Niederösterreichers, der Wunschkandidat von ÖFB-Präsident Friedrich Stickler für die Krankl-Nachfolge als Teamchef ist, interessiert. Wie Rapid-Präsident Rudolf Edlinger der APA am Samstag bestätigte, liegt Hickersberger ein Angebot der Hütteldorfer bis Sommer 2008 vor.
"Dieses Angebot zur vorzeitigen Vertragsverlängerung um weitere zwei Jahre bis 2008 hat er schon am 19. September von uns bekommen", betonte Edlinger, der hofft, dass Hickersberger auch nach der Champions-League-Gruppenphase als Rapid-Trainer fungieren wird.
"Ich will ihn nicht gehen lassen, denn schließlich hat er die Mannschaft auf Rang acht (im Jahr 2002, Anm.) übernommen und in die Champions League geführt. Sollte er aber das Teamchef-Angebot des ÖFB, das natürlich eine überaus ehrenvolle Aufgabe ist, annehmen, dann werde ich ihm keine Schwierigkeiten machen", hielt der ehemalige Finanzminister erneut zum aktuellen Tauziehen um "seinen" Coach fest.
"Er weiß jedenfalls, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten wollen. Er soll jetzt einmal die beiden Angebote miteinander vergleichen und dann seine Entscheidung treffen", meinte Edlinger, der davon ausgeht, dass "sicher noch im Oktober" feststehen wird, ob Hickersberger weiter Rapid-Trainer bleiben oder ÖFB-Teamchef werden wird.
(apa)
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