Trotz verpasster Tabellenführung: Pasching
mit 0:0 in Ried weiter das Team der Stunde!
- Zellhofer: "Ried hat schon andere Kaliber geschlagen"
- Hochhauser: "Es gibt ja noch zwei Mal ein Derby"
·GAK gewinnt Schlager
gegen Wiener Austria!
Salzburg siegt beim SVM. Rapid mit 2:0 über Tirol!
·Technische Daten zur
12. Bundesliga-Runde
Aufstellungen der Teams im Gesamt-Überblick
·Schiedsrichter: Die Pfeifen der Nation
Unparteiische müssen als Sündenböcke herhalten
·BL-Tippkönig: Jetzt Highscore ansehen!
Gleich nachschauen, auf welchem Platz Sie liegen
·Bundesliga 2007/08: Ergebnisse & Tabelle!
Auslosung, Tore & mehr: Infos zur aktuellen Saison
·MITREDEN: Austria ein würdiger Meister?
Diskutieren Sie mit im Networld-Fußball-Forum!
Der FC Superfund Pasching ist in der Fußball-T-Mobile-Bundesliga weiterhin das Team der Stunde. Mit dem 0:0 am Sonntag im Oberösterreich-Derby in Ried verpassten die Mannen von Langzeittrainer Georg Zellhofer zwar in dieser Saison den erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze, nach einem Drittel der Meisterschaft liegen die Paschinger aber nur mehr einen Punkt hinter Titelfavorit Austria.
Mit dem torlosen Remis vor ausverkauftem Haus wurden weiters die beeindruckenden Serien der beiden Bundesland-Rivalen prolongiert. SV Ried ist in der Festung Fill Metallbau Stadion bereits seit 19 Heimspielen ungeschlagen, und auf der Gegenseite ist Pasching mittlerweile seit neun Ligarunden in Folge ohne Niederlage. Mit den zwei UEFA-Cup-Partien gegen Zenit St. Petersburg (2:2 und 1:1) stehen bereits elf unbesiegte Matches zu Buche.
Zudem hielt auch die Torsperre von Josef Schicklgruber. Mittlerweile 654 Meisterschaftsminuten ist der 38-jährige Routinier ohne Gegentreffer. "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Zu Null spielen war wichtig, denn diesmal haben wir vor allem in der ersten Halbzeit viel Arbeit gehabt. Wir sind gut gestanden und haben hinten dicht gemacht, leider ist uns im Konter kein Tor gelungen", meinte der glückliche Keeper. Im Hause Schicklgruber gab es außerdem weiteren Grund zur Freunde: Bei den Gemeinderatswahlen in Kematen an der Krems gab es für seine Bürgerliste mehr als zehn Prozent der Stimmen.
Für Pasching-Coach Georg Zellhofer blieb aber der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. "Ried hat hier schon andere Kaliber geschlagen und hat diesen Punkt verdient. Es wäre im Derby besser gewesen, wir hätten in Pasching gewonnen und Ried dieses Mal." Von einer ins Spiel gebrachten Position als neuer ÖFB-Teamchef wollte Zellhofer nichts wissen: "Das schadet nur."
Auf der Gegenseite kannte Heinz Hochhauser den Grund dafür, warum auch im zweiten OÖ-Duell keine Tore gefallen waren. "Die Trainer kennen einander sehr gut und wissen, wie der andere die Mannschaft einstellen wird. Aber es gibt ja noch zwei Mal ein Derby."
(apa)
