Motorrad-Weltmeister: Mateschitz würde Rossi-Engagement bei Red Bull begrüßen
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Dietrich Mateschitz hält für Motorrad-Superstar Valentino Rossi in seinem Formel-1-Team Red Bull alle Türen offen. "Es wäre ein Traum, Red Bull heißt in Italien Toro Rosso, da müssten wir nur einen Buchstaben ändern", wird der Teambesitzer in der Donnerstag-Ausgabe der "Gazzetta dello Sport" hinsichtlich eines Engagements oder Testfahrten Rossis zitiert. "Valentino ist nicht nur ein großartiger Motorrad-Pilot, bei seinem Talent könnte er auch in der Formel 1 Erfolg haben", sagte Mateschitz.
Der siebenfache Weltmeister Rossi hat bereits zwei Mal mit dem Ferrari-Team einen Formel-1-Boliden getestet, aber noch nicht über seine Zukunft entschieden. Rossi meinte zuletzt, die Formel 1 sei eine "ultimative Herausforderung". "Aber es wäre auch interessant, nach Siegen mit Honda und Yamaha mit Ducati, einem italienischen Team, zu gewinnen. Oder ich könnte Rallyes fahren, das liebe ich noch mehr."
Mateschitz bestätigte gegenüber der "Gazzetta", dass das von ihm kürzlich erworbene Minardi-Team zwar den Namen, nicht aber den Standort wechseln werde. "Es ist ein italienisches Team und soll in Faenza bleiben. Aber wir werden das Image ändern, es wird eine Mischung aus Unterhaltung und Leistung sein. Das Team muss vermeiden, ganz hinten in der Startaufstellung zu stehen", erklärte der 61-jährige Österreicher.
Über das Management von Minardi sei noch keine Entscheidung getroffen worden. "Aber es wird nicht von Red Bull kommen. Das wäre ein Fehler, weil wir nicht das beste Team in der Formel 1 sind", wird Mateschitz zitiert. Gerhard Berger werde dem Stab jedenfalls nicht angehören, weil dieser auch andere Verpflichtungen habe.
(apa/red)
