Schweres Busunglück in Polen: Mindestens 13 Tote - Fahrzeug komplett ausgebrannt
- Reisebus mit Pilgern mit Lkw zusammengekracht
Ein Bus voller polnischer Schüler ist auf dem Weg zum Wallfahrtsort Tschenstochau frontal mit einem Lastwagen zusammengeprallt und in Flammen aufgegangen. Dabei kamen am Freitagmorgen im Nordosten Polens mindestens elf Menschen ums Leben. In anderen Meldungen war sogar von 13 Toten die Rede. Nach Polizeiangaben waren die meisten Opfer Jugendliche im Alter von 18 bis 19 Jahren.
Bei den Opfern handelt es sich um eine Gruppe angehender Abiturienten aus der ostpolnischen Stadt Bialystock. In Polen ist es üblich, dass Jugendliche in ihrem letzten Schuljahr nach Tschenstochau pilgern, um die Jungfrau Maria um einen guten Abschluss zu bitten. Laut Polizei war der Bus mit den Gymnasiasten ebenfalls auf dem Weg zu dem südpolnischen Wallfahrtsort, als er kurz vor 7.00 Uhr auf der zweispurigen Straße in den Auto-Transporter raste. Kurz darauf fuhr ein Kleinbus auf den Schulbus auf. Dieser brannte völlig aus.
Die Behörden gehen davon aus, dass alle am Unfall beteiligten Fahrzeuge zu schnell gefahren sind. Die Bilder im polnischen Fernsehen zeigten den ausgebrannten Bus, wie er quer zur zweispurigen Fahrbahn stand. Rund um das Wrack zerstreut lagen Teile der beiden Lastwagen sowie die vom Transporter herabgeschleuderten Autos. Die normalerweise stark genutzte Schnellstraße zwischen Warschau und Bialystok ist auf der Unfallstrecke schnurgerade.
(apa)
